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Geschichte

Die Stadt Cartagena wurde etwa im Jahre 227 v.Chr. von dem cartagenischen General Asdrúbal unter dem Namen [Puerto Cartagena,1868] Quart Hadast gegründet und gründet sich auf eine vorhergehende Siedlung, die mit der Mastia in Verbindung kam und in dem literarischen Werk des Römers Rufo Festo Avieno im 4. Jahrhundert v. Chr. wahrscheinlich aufgegriffen wurde. Die cartagenische Präsenz in dieser ist sehr flüchtig, da sie schon im Jahre 209 v. Chr. im Verlauf des Zweiten Punischen Krieg von dem Römer Publio Cornelio Escipión erobert wurde. Unter der römischen Herrschaft erlebte die Stadt ihre größten prachtvollsten Momente zwischen dem Ende des 3.

und dem Beginn des 2. Jahrhunderts v.Chr. Im Jahre 44 v.Chr. erhielt sie den Rang einer Siedlung unter dem Namen Colonia Urbs Iulia Nova Carthago. Die Bedeutung der Stadt beruhte, neben ihrer mineralreichhaltigen Erde, auf ihrer hervorragenden Lage und der Einzigartigkeit ihrer Topographie (auf einer kleinen Halbinsel gelegen umgeben von Hügeln und mit einer Lagune oder einem Binnenmeer - Dem Almarjal der Neuzeit - im Norden), welche eine leichte Verteidigung ermöglichte. Zutritt zum Militärarsenal

Mit dem Ende des Römischen Reiches eröffnete sich eine Epoche des Niedergangs, von der man nur wenige Kenntnisse hat. Aus diesem Zeitraum können wir das Fortschreiten der Vandalen hervorheben und die westgotische Herrschaft, die im Jahre 555 durch die byzantinisch Truppen des Kaisers Justiniano unterbrochen wurde. Mit der Absicht die Gebiete, die zum weströmischen Reich gehörten, zurückzuerobern, nahm er die Stadt ein und machte Sie zur Hauptstadt Spanias, welches den südöstlichen Teil der Halbinsel, von Malaga bis nach Cartagena, umfasste. Die Stadt fiel erneut in die Macht der Westgoten nachdem sie zu Beginn des 7.Jahrhunderts erobert und dem Erboden gleich gemacht wurde. Von diesem Zeitpunkt an, verschwand Cartagena sozusagen als Stadt.

Alfonso der X verlieh den Bürgermeistern der Stadt Cartagena die Befugnis über die Rechtsstreite der Christen und Mauren zu richten (19.März 1257). Im Jahre 734, aufgrund der Kapitulation der Cora von Tudmir, fiel Cartagena unter muselmanische Herrschaft, und ein langsamer Erholungsprozess, vor allem zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert, begann, der durch ein Zitat in Werken arabischer Schreiber widergespiegelt wird. Erteilung des Privilegs der Sonderrechte Cordobas an die Stadt Cartagena im Jahre 1246 von Fernando dem III.

Im Jahre 1245, eroberte der damalige Prinz Alfonso - der spätere Alfonso der X der Weise - die Stadt, die unter anderem den bischöflichen Sitz wiedererlangte. Im Großen und Ganzen waren diese mittelalterlichen Jahrhunderte eine Epoche des Zerfalls, aus der sie sich im 16.Jahrhundert mit dem Wiederaufschwung der Wirtschaft und der Belebung der Politik, die das Land erlebte, erholte. Jedoch trat sie erneut in einen fränkischen Verfall im 17.Jahrhundert, der durch die wiederholten Epidemien, die sie während des ganzen Jahrhunderts zerstörten, verschlimmert wurde.                             

Cartagena erlangte seine ehemalige Bedeutung im 18. Jahrhundert wieder auf Grund seiner Ernennung zur Hauptstadt des maritimen Bezirks des Mittelmeers im Jahre 1728 und dem Bau des Arsenals, der Schlösser und der vorgesehenen Quartiere für die Befestigung der Stadt ausgeführt von dem Militäringenieur Martín Zermeño auf Antrag des Grafen von Aranda. Sie erreichte eine große bauliche und kaufmännische Betriebsamkeit, die große Kontingente der Bevölkerung anlockte, so dass die Einwohneranzahl in einem kleinen Zeitraum von 10.000 auf 50.000 anwuchs.

Der Gemeindepalast Nach einer erneuten Krise in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sah die zweite Hälfte des genannten Jahrhunderts einen neuen Aufschwung Cartagenas auf Grund des großen Booms des Bergbaus, welcher gleichzeitig die Industrie und das Gewerbe ankurbelte. Dies war die Epoche in der Cartagena, nach den Zerstörungen ausgelöst durch die Cantonalische Revolution im Jahre 1873, seine derzeitiges Aussehen durch den Erbau einer Anzahl von Gebäuden erhielt - von öffentlichem Wesen aber vor allem privaten, - welche eklektische Tendenzen und modernistische damalige Imperatoren in Spanien beherbergte.

Einem neuem Wirtschaftlichem Tumult zu Beginn der Bergbaukrise, die Ende des zweiten Jahrzehntes des jetzigen Jahrhunderts sich ereignete, mussten sich die Cartagener in der Zweiten Republik stellen musste. Während dieser war Cartagena eine der wichtigsten Hochburgen der republikanischen Regierung und, neben Alicante, die letzte Stadt, die in die Hände von General Franko fiel.

©Ayuntamiento de Cartagena (España)